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Die Basisrente auch Rüruprente genannt ist eine freiwillige private Leibrentenversicherung bei der Sie im Gegensatz zur gesetzlichen Rentenversicherung selbst bestimmen können, wie Ihr Geld angelegt wird. Alle einkommenssteuerpflichtigen Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben, können die Förderung nutzen. So können Selbständige und Arbeitnehmer jedes Jahr im Rahmen der Förderungsgrenzen die Beiträge von der Steuer absetzen. Mit der Basisrente bekommen Sie im Alter ein zusätzliches Renteneinkommen und sichern so das „Langlebigkeitsrisiko“ ab. Als Anlageform für die Basisrente kommen grundsätzlich klassische, britische oder fondsgebundene Policen in Frage.
Lassen Sie Ihr Angebot durch unabhängige Experten überprüfen und erhalten Sie Optimierungsvorschläge mit besseren Konditionen. Auf der Basis Ihrer Vorgaben kann der Experte Ihnen dann je nach Wunsch eine Alternative vorstellen oder ein günstigeres Angebot für den gleichen Tarif machen. Alle Daten können Sie dem Ihnen vorliegenden Angebot entnehmen.
Was ist eine Fondspolice? Ihre Beiträge werden wie bei einem Fondsdepot direkt in einem oder mehreren Investmentfonds angelegt. Je nach Risikoneigung, Alter und Restlaufzeit kann man in Aktien-, Renten-, Rohstoff- oder Immobilienfonds investieren. Bei innovativen Anbietern stehen auch Indexfonds (ETFs) zur Auswahl. Anlagen in Investmentfonds gelten als Sondervermögen und sind somit vor einer Insolvenz des Versicherungsunternehmens geschützt. Ihre Fondsanlage unterliegt allen Chancen und Risiken der Kapitalmärkte. Es können auch Garantiefonds und aktive Vermögensverwaltung integriert werden. Kursgewinne aus Umschichtungen sowie Dividenden und Zinsen bleiben während der Laufzeit der Police komplett steuerfrei. Erst nach Ablauf der Versicherung muss bei Kapitalwahl die Hälfte des Ertrages (Gesamtwert Police – Beiträge) mit der persönlichen Einkommenssteuer oder bei Rentenbezug bspw. mit 18% der Rente versteuert werden. Fondspolicen können in allen 3 Schichten der Altersvorsorge eingesetzt werden. Zum Ablaufzeitpunkt des Vertrages zahlt der Versicherer entweder das vorhandene Kapital aus oder eine monatliche Rente, deren Höhe dann lebenslang garantiert ist.
Was ist eine britische Versicherung? Britische Versicherungen sind für viele Kunden ein guter Kompromiss zwischen der klassischen Rentenversicherung und der fondsgebundenen Versicherung. Im Vergleich zu den klassischen deutschen Versicherungen haben die britischen Versicherungen eine viel höhere Freiheit in der Anlage in Aktien. Die "Briten" können ca. 45% bis 90% der Kundengelder in Aktien investieren. Deutsche (klassische) Versicherungen dürfen höchsten 35% in Aktien investieren. Tatsächlich liegt der Anteil wegen der höheren Garantieverpflichtungen eher bei maximal 12%. Mit einer Anlage in britische Versicherungen hat der Kunde folglich die Chance auf eine höhere Rendite und bekommt trotzdem noch eine Garantie. Bei einer reinen Fondspolice gibt es i.d.R. keine Garantien durch die Versicherung, höchstens durch Garantiefonds.
Was ist eine klassische Rentenversicherung? Die klassische Rentenversicherung ist eine sichere Geldanlage mit Garantieverzinsung und solider Überschussbeteiligung. Der Kunde kann wählen zwischen einer einmaligen Kapitalauszahlung oder einer lebenslangen Rente. Wegen der Garantie ist diese Form der Absicherung sehr interessant für ältere Kunden, die eine eher kurz- bis mittelfristige Anlage suchen und sich nicht mehr den Risiken der Kapitalmärkte aussetzen wollen. Die Garantien können allerdings Rendite kosten. Wegen der relativ hohen Garantien wird ein Großteil des Geldes in festverzinsliche Wertpapiere und einen geringen Anteil an Immobilien angelegt. Der Zinssatz dafür beträgt aktuell Brutto zwischen 4% und 5%. Das bedeutet nach Abzug der Kosten eher 3,5% bis 4% für den Kunden. Die klassischen deutschen Lebensversicherungen dürfen zwar maximal 35% in Aktien anlegen um die Renditechancen der Aktienmärkte zu nutzen. In der Praxis liegt der Aktienanteil aber wegen der hohen Garantien oftmals unter 10%. Insofern können Garantien langfristig Geld kosten, insbesondere, wenn man die Inflationsrate in Betracht zieht. Bei der Kapitallebensversicherung wird im Todesfall eine vertraglich festgelegte versicherte Summe ausgezahlt. Bei der Rentenversicherung werden in der Ansparphase nur die Beiträge und ggf. das bereits vorhandene Guthaben ausgezahlt.
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